go~mus + kasse
Spezialisierte Kasse für Museen mit Manteltickets, Vorverkauf, Sitzplatz-Kategorien, Pay-on-Site und Tagesplan-Forecast. Anbindung an Korona für Belege und Buchhaltung.
Die spezialisierte Kasse für Kulturhäuser
go~mus + kasse ist die einzige für Museen und Kultureinrichtungen spezialisierte Kasse auf dem europäischen Markt. Die Themen, die deine Tageskasse vom allgemeinen Einzelhandels-POS unterscheiden, sind hier eingebaut, nicht angeflanscht:
- Manteltickets, Familien- und Mehrtagesangebote
- Vorverkauf mit Live-Kontingenten für andere Tage und Zeitfenster
- Veranstaltungen mit Sitzplatz-Kategorien für Konzerte, Vorträge und Workshops
- Pay-on-Site für Schulklassen und Lehrkräfte mit erst vor Ort feststehender Teilnahme
- Tagesplan mit Besucher-Forecast für die Aufsicht
Allgemeine POS-Systeme bilden diese Abläufe, wenn überhaupt, nur in Hilfskonstruktionen ab. go~mus + kasse spricht die Sprache deines Hauses ab dem ersten Tastendruck.
POS 2.0 trifft Korona
Zwei Schichten arbeiten direkt zusammen:
- Korona der Combase AG als bewährte belegtechnische und steuerliche Schicht: Belege, Buchhaltungsartikel, Wertgutscheine, Stammdaten und Fiskalisierung.
- POS 2.0 als die museumsspezialisierten Kassenfunktionen von go~mus, browserbasiert, touch- und tastaturoptimiert. POS 2.0 läuft als externer Systemaufruf innerhalb von Korona, nicht als Konkurrenz oder Ersatz, sondern als spezialisierter Aufsatz für die kulturspezifischen Abläufe.
POS 2.0 wird kontinuierlich weiterentwickelt, um den wachsenden Anforderungen im Kulturbereich gerecht zu werden. Korona bleibt deine vertraute Kasse für alles, was Beleg, Buchhaltung und Steuer betrifft, POS 2.0 ergänzt sie um das, was ein allgemeiner POS nicht kann.
Verfügbarkeit, die stimmt
Jedes Ticket erscheint als Kachel mit Preis und einer aktuellen Verfügbarkeitsanzeige, etwa „5 von 20 verfügbar" oder „Ausverkauft". Datum und Zeit oben gewählt, reduziert sich die Liste auf das, was heute zu dieser Zeit zu verkaufen ist. Tagestickets, Zeitfenstertickets, Flextickets und Gruppentickets stehen nebeneinander, sortiert nach Typ. Ausverkauftes und Vergangenes verschwindet aus der Sicht.
Das Kontingent ist live aus dem zentralen go~mus-Buchungssystem, dasselbe, das Online-Shop, Besucherservice und Reseller bedient. Die Kasse sieht beim ersten Blick, was sie noch verkaufen darf, ohne Rückfrage in einem zweiten System.
Eine Bestellung, alles drin
Jeder Verkauf, ob Ticket, Führung, Gutschein oder Jahreskarte, landet in einer Bestellung. Auf der Detailseite stehen alle Positionen, dazu die direkten Aktionen pro Position: Menge ändern, Preis anpassen, Rabatt geben, umbuchen, stornieren. Auf Bestellebene gibt es Aktionscodes, Kundenzuordnung, Kommentar und Komplett-Storno.
Stornierte Positionen bleiben sichtbar, durchgestrichen, damit nichts unbemerkt verschwindet. Das ist die Sichtbarkeit, die das Kassenpersonal braucht, wenn deine Besuchenden sich umentscheiden.
Einlass ohne Drucker
Tickets müssen für die Entwertung nicht zwingend gedruckt werden. POS 2.0 öffnet ein Ticket-Overlay direkt aus der Bestellung, zeigt jeden Barcode und bietet einen Validieren-Button daneben. Klick, und das Ticket ist entwertet, mit Zeitstempel und Eintrittszone in der Historie.
Das eignet sich für papierlose Häuser oder für den Fall, dass ein Gast die Online-Tickets vergessen hat: Bestellung suchen, validieren, Eintritt erlauben. Bereits entwertete Tickets sind im Overlay sofort grün gekennzeichnet, eine Rückgängig-Funktion ist eingebaut.
Kombitickets, die deine Besuchenden verstehen
Manche Häuser verkaufen Kombitickets, die in sich aus mehreren Untertickets bestehen, etwa ein Familienticket aus zwei Erwachsenen und drei Kindern. POS 2.0 zeigt nach Auswahl des Manteltickets die dazugehörigen Subtickets mit eigenen Mengenwählern, die Mindest- und Höchstpersonenzahl pro Subticket prüft das System automatisch.
Bezahlung und Druck laufen aus Kassensicht wie bei einem normalen Ticket. Das ist das Versprechen: Deine Gäste bekommen ein Bündel, deine Kasse verkauft einen einzigen Vorgang.
Konzerte, Vorträge, Workshops am Counter
Konzerte, Vorträge, Lesungen, Filmvorführungen, Workshops, alles mit Einzelplätzen, sind Veranstaltungen. Die Liste zeigt alle Termine des Tages mit Restplätzen. Die Detailseite zeigt verfügbare Preiskategorien (Normal, Ermäßigt, Kinder, Mitglied, je nach Konfiguration). Plätze pro Kategorie über +/- buchen, Summe in Echtzeit, bestätigen.
Wenn dein Haus es erlaubt, ist Überbuchung möglich, das System weist mit einem Hinweis-Banner darauf hin. Die Buchung folgt derselben Bestelllogik wie alle anderen Verkäufe.
Ein klickbarer Saalplan zur visuellen Sitzplatzauswahl an der Kasse ist in Vorbereitung.
Bezahlung vor Ort für Schulklassen
Lehrkräfte, die mit Schulklassen kommen, möchten oft nicht im Voraus für alle Teilnehmenden zahlen, weil bis zum Termin nicht feststeht, wer tatsächlich mitkommt. Mit Pay-on-Site bucht der Besucherservice die Führung mit Vereinbarung „Bezahlung vor Ort", die Tickets sind sofort verfügbar, gedruckt werden darf vor Bezahlung. Am Tag selbst erfasst die Kasse die tatsächliche Teilnehmenden-Zahl und verbucht die Zahlung korrekt.
Dauerkarten, die zum Inhaber passen
Jahreskarten sind an einen Inhaber gebunden. Name, Vorname und Geburtsdatum werden beim Verkauf erfasst. Die Karte ist ab Kaufdatum oder einem gewählten Startdatum für ein Jahr gültig. Beim Verlängern setzt das System das Startdatum automatisch auf das Auslaufen der bestehenden Karte.
Über den Barcode prüft das System am Eingang die Karte und zeigt Inhaber, Gültigkeit und bisherige Eintritte. Auf der Kundendetailseite erscheinen alle gültigen Karten einer Person, das Kassenpersonal sieht direkt, was die Person im Haus darf.
Ein Scanner für alles
Die Scanner-Seite ist ein einziges, automatisch fokussiertes Eingabefeld. USB-Scanner, Bluetooth-Scanner oder Tipp-Eingabe, alles geht. POS 2.0 erkennt automatisch, was hinter dem Barcode steckt: ein Ticket, eine Jahreskarte, ein Gutschein, eine Tour-Buchung. Auch Fremdbarcodes aus angebundenen Drittsystemen, etwa Verbundkarten, werden im selben Feld validiert.
Status-Farben (grün gültig, gelb mit Hinweis, rot ungültig) machen den Befund auf zwei Meter Entfernung lesbar. Footer-Buttons springen direkt zum Kunden oder zur Bestellung.
Geschenke, die der Beschenkte versteht
Geschenkgutscheine kommen in zwei Sorten: reguläre Tagesticket-Gutscheine und Jahreskarten-Gutscheine. Verkauft wird per Klick auf eine Kachel, der Gutschein landet als Position in der Bestellung. Beim Einlösen scannt oder tippt das Kassenpersonal den Code, das System zeigt Zielticket und Gültigkeit, ein Klick und das Ticket ist erstellt, der Gutschein verbraucht.
Aktionscodes für Werbeaktionen lassen sich auf Bestellebene anwenden, das System rechnet den Rabatt direkt auf den Endbetrag. Eingerichtet werden Codes im Add-On go~mus + promotions.
Wer heute kommt, bevor er kommt
Die Tagestimeline zeigt als Balkendiagramm pro Stunde, wie viele Besucher erwartet werden, heute, morgen, vorgestern. Drei Farben unterscheiden reguläre Eintritte, Veranstaltungen und Führungen. Die aktuelle Stunde ist hervorgehoben, ein Klick auf einen Balken zeigt, was genau ansteht.
Das Werkzeug ist nicht für die Direkt-Verkäuferin gedacht, sondern für die Aufsicht und die Schichtplanung: Wann wird es voll, wann braucht es mehr Personal an der Kasse, wann ist Pause möglich. Eine Kassen-Software, die die Tagesplanung mitzeigt, kommt selten zusammen.
Funktionsumfang im Überblick
Über die Sales-Schwergewichte hinaus deckt go~mus + kasse den Tagesbetrieb in der Breite ab. Auswahl der wichtigsten Funktionen:
Bestellungen, Positionen, Aktionen
- Bestellliste mit Filter nach Datum, Zahlungsstatus, Quelle, Museum, Gültigkeit
- Bestellsuche nach Bestellnummer, Barcode oder Selbstbedienungs-Transfercode
- Kalender-Highlighting: Tage mit Bestellungen sind im Kalender markiert
- Position-Aktionen: Menge, Preis, Rabatt, Umbuchung, Stornierung mit Storno-Grund
- Bestell-Storno: komplette Bestellung stornieren, Korrektur an die Kasse
- Kassenkommentar an der Bestellung für nachfolgendes Personal
- Aktionscode-Einlösung auf Bestellebene
Kunden und Institutionen
- Kundensuche nach Name (mehrwortig), Mail, Kundennummer, Firma
- Kundensuche auch über die Korona-Kundennummer
- Institutions-Lookup mit direkter Bestellanlage
- Zielgruppen-Filter (etwa Studierende, Ermäßigt)
- Auto-Rabatt bei Kundenzuordnung (Zielgruppen- und Institutions-Rabatte)
- Institutionsticket-Freischaltung für Tickets, die nur für Angehörige verfügbar sind
- Letzte zehn Bestellungen direkt auf der Kundendetailseite
- Aktive Jahreskarten der Kundin direkt sichtbar
Reservierungen
- Reservierung am POS einlösen, etwa aus einer Tour-Vorbuchung
- Mengenwähler für Reservierungs-Stückzahlen via +/- oder Tastatur
Vorgebuchte Touren am POS
- Tour-Liste mit Filter und Volltextsuche, um die relevante Buchung zu finden
- Tour-Feedback nach Durchführung: tatsächliche Teilnehmenden plus Status
- Drei Kommentar-Ebenen pro Tour: Kasse, intern, Guide
- Umbuchung einer vorhandenen Tour auf anderes Datum / andere Zeit
Veranstaltungen am POS
- Event-Liste mit Filter
- Event-Sitzplatz-Buchung mit Live-Summe
- Event-Überbuchung mit sichtbarem Warnhinweis (wenn vom Haus erlaubt)
- Event-Feedback und Event-Umbuchung auf andere Termine
Bezahlung und Druck
- Rechnung als Zahlart: Bestellung als Einzel- oder Sammelrechnung schließen, Tickets sofort verfügbar
- Korona-Bezahlung: Bestellung an Korona-Kasse übertragen, bar oder Karte
- Adyen-Karten-Terminal direkt am Arbeitsplatz
- Null-Euro-Auto-Bezahlung für freie Eintritte ohne Korona-Umweg
- Storno-Rückerstattung über denselben Weg, auf dem auch eingenommen wurde
- Tickets per E-Mail als PDF an die Besuchenden, alternativ zum Druck
- Druck-Modi pro Kasse konfigurierbar
- Belegtext-Konfiguration: was auf den Korona-Belegen pro Position erscheint, ist konfigurierbar
Validierung und Eintritt
- Voucher-Barcode-Erkennung im normalen Scanner-Feld
- Fremdbarcodes aus angebundenen Drittsystemen im selben Feld prüfen
- Eintrittszone pro Kasse einstellbar (welche Tür / Zone scannt)
- Validierungs-Rückgängig im selben Overlay
- Zwangs-Entwerten: bereits verwendetes Ticket trotzdem akzeptieren (Mehrfacheintritt)
- Inline-Validate-Button direkt am Barcode in der Bestellansicht
Vorbereitung und Bedienung
- Visitor-Origin-Erfassung (Land, Postleitzahl) für die Besucher-Statistik vor Bezahlung
- Upselling-Vorschlag vor Bezahlung: relevante Veranstaltungen am gleichen Tag
- Kommende Touren am Dashboard mit Startzeit, Tour-Name, Kunde, Teilnehmenden
- Mehrsprachige Oberfläche (Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Luxemburgisch)
- Touch- und Maus-Bedienung: große Buttons, +/- Felder, Tastatur-Eingabe alternativ
- Dunkles Design für Tageskassen ohne Sonnenlicht
- Mehrhaus-Filter im Footer für Kassen mit Zugriff auf mehrere Häuser
Eingebettet in die go~mus-Suite
go~mus + kasse steht nicht allein. Mit drei eng verzahnten Add-Ons spielt sie an der Tageskasse zusammen:
- go~mus + entry übernimmt die Ticketkontrolle, einschließlich Entwertung beim Druck an der Kasse.
- go~mus + promotions bringt Rabattcodes und Promotionen, die deine Besuchenden direkt an der Kasse einlösen.
- go~mus + kiosk ist das besucherbediente Schwester-Format zur personalbedienten Kasse, technisch verwandt, im Verkaufspfad eigenständig.
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